Einträge in #design management

training

Schon mal einen Porsche gekauft?
Wenn ja, dann haben Sie vermutlich sich einen Kindheitstraum erfüllt oder Sie hatten einfach zu viel Geld. So oder so, das Kaufen erweist sich dabei als geradezu einfach, ebenso wohl die erste Fahrt vom Hof des Händlers, aber spätestens nach einer feisten Runde auf dem Nürburgring wissen Sie: Wenn man den Rennwagen so richtig auskosten möchte, bedarf es mehr als finanzieller Ressourcen und Begeisterung!

brücke

Unter den vielen Errungenschaften der Menschheit findet man grossartige Erfindungen wie das Rad, das Boot oder auch die Toilette. Wo wären wir, wenn diese Gegenstände nicht entstanden wären? Viele dieser Erfindungen sind heutzutage so selbstverständlich, dass man sich kaum Gedanken darüber macht, wie man ohne sie auskommen kann.

schublade

Auch wenn der Konstruktivismus behauptet, alles Wissen sei nur in unseren Köpfen (und was dort nicht sei, wäre kein Wissen), so kann man in weniger philosophischen Kreisen einfach sagen: „Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss“! Dieses selektive Wissen ist praktisch, denn es schützt uns vor zuviel Wissen, vor dem Kollaps im Hirn, verursacht durch eine übervolle Speicherplatte.

vulkan

Immer dann wenn es was Wichtiges zu besprechen gab, lud mein Kollege mich ein, ‚frische Luft‘ zu schnappen. Für mich war es frische Luft, für ihn das gleiche, aber vermischt mit dem Qualm einer filterlosen Gauloise.
Kaum auf der Terrasse angekommen, quoll ihm der Qualm schon aus Mund und Nase: Ein klares Zeichen für die bevorstehende Eruption!

rückwärts

Da staunte der Kunde nicht schlecht! Als er die Rechnung bezahlen wollte und noch mal eben ‘drüber schaute, fiel ihm auf, dass sich die Preise geändert hatten: Nicht die 21 Euro für das Hauptgericht, sondern 32,50; nicht die 9,50 für die Nachspeise, sondern 15,80… Als er nachfragte, wie dies sein könne, bekam er die bestechend einfache Antwort retour – “Das Küchenpersonal hat länger gebraucht als geplant und deswegen sind mehr Kosten entstanden!”

gestalten

Der Para­dig­men­wan­del führt unsere Gesell­schaft ins Wis­sens­zeit­al­ter und sorgt dafür, dass sie ‚ver­flacht’: statt hier­ar­chisch überein­an­der, sind die Gesell­schafts­schich­ten nun neben­ein­an­der ange­sie­delt. Diese fla­chen Struk­tu­ren wer­den noch ver­stärkt durch das Auf­kom­men der neuen ‚fla­chen’ Tech­no­lo­gien: alles wird digi­tal. Das Inter­net und digi­ta­li­sierte Inhalte erlau­ben den schnel­len Zugriff und den schnel­len Aus­tausch von Infor­ma­tio­nen und Gütern aller Art. Die Rolle des Men­schen in die­ser neuen Zeit ent­wi­ckelt sich von der eines Arbei­ters, zu der eines Kon­su­men­ten – so sähen es die Her­stel­ler zumin­dest gerne.

infiziert

Es geht bergab, mit der Werbewelt. Die einschlägigen Fachorgane schlagen Alarm, die Umsätze gehen zurück, oder verlagern sich und was noch viel schlimmer ist: Die Kunden wollen auch nicht mehr! Man redet offen von einem Burn-out. Die Zahl der loyalen Kunden habe sich drastisch verringert, so GfK. Die Markenwelt ist krank und das Virus steckt jetzt die Werbewelt auch noch an. Bald ist die ganze Branche infiziert und wer weiß, ob das je wieder verschwindet?

ratlose designer

Die Stimmung war eher gedrückt, etwas ratlos vielleicht auch. Die Leidensgenossen waren sich einig, dass sich gerade etwas grundlegend ändert – und dass sie dabei in Mitleidenschaft gezogen werden. So sehr sie sich immer für Veränderung ausgesprochen hatten, in den vielen erhitzten Debatten mit Kunden und Auftraggebern, so wussten sie jetzt nicht recht Rat, wie mit der Situation um zu gehen. Die Existenz ihrer Berufsgattung steht auf dem Spiel!

weiblich

Sie waren zu zweit gekommen, Tochter und Vater, um sich zu informieren, was es mit dem Studium zum Design Management so auf sich hat. Offensichtlich suchte die Tochter ein Studium, in dem sie ihre Neigung zum Kreativen und Gestalterischen folgen kann, wobei der Papa eindeutig etwas Handfestes im Sinn hatte, etwas, wo eine fundierte Berufsbefähigung heraus kommt, die in der Wirtschaft gesucht wird. Das ‘Management’ im Titel schien den Vater irgendwie zu beruhigen, daher galten seine Fragen eher dem Umstand, was das Design denn mit dem Management zu tun hätte.

ich-designer

Wir alle suchen den Superstar – oder auch das Top-Model!

Zu Millionen verfolgen wir, wie Menschen versuchen, sich im Wettbewerb gegenüber anderen durch zu setzten, um letztendlich im Rampenlicht zu (v)erstrahlen – auf dem Weg zu Ruhm und Erfolg! Und dabei ist es völlig egal was man kann, Hauptsache man zeigt überzeugend das, was die anderen nicht haben! Ist man nicht die Hübscheste, dann eben die Hässlichste, kann man nicht singen wie Pavarotti, dann eben die Katzenfuttermarke am Kot erschnuppern – um ganz oben auf dem Podest zu stehen, kommt es darauf an, einmalig zu sein und Einmaliges zu leisten. Ganz egal ob das, was dabei heraus kommt, irgendwen weiter bringt – außer sich selbst.