führen

Unternehmen entdecken den Kunden! Nach Jahren des nach Innen gerichteten und auf Effizienz betriebenen Unternehmertums, wo die Saldoziele dem Geschick des Unternehmens geschuldet waren, statt dem Engagement der Kunden, verändert sich der Fokus. Weil Firmen wie Apple und Nike dank der Loyalität und Spendierfreudigkeit ihrer Kunden gedeihen und Erfolge einfahren, wollen viele es ihnen gleich tun. Die Frage stellt sich daher, wie man eine so loyale und motivierte Kundschaft erzeugt, wie die von Apple: und Loyalität ist nicht genug, sie müssen auch den Umsatz ankurbeln und ihre Freunde überzeugen, das gleiche zu tun!

organismus

Organisationen sind – näher betrachtet – uns Menschen nicht unähnlich: sie sind Organismen, die, solange man sie mit Nahrhaftem füttert, erstaunlich lange überleben können. Möchte man sie attraktiver machen, dann steckt man sie in neue Kleider; möchte man mit ihnen einen Wettkampf bestreiten, dann macht man sie schlank und fit; und möchte man, dass sie glücklich sind, dann gibt man ihnen eine sinnvolle Aufgabe!

werk

Das kam hart an: die Studenten bestaunten die Tabelle und tuschelten angeregt, bis eine das Wort ergriff: „Geld ist eben nicht alles, man muss auch Spass haben am Job!“. Anlass war eine Übersicht in einer Broschüre von Einstiegsgehälter, aufgeteilt nach Fachbereichen: Design lag abgeschlagen auf dem letzten Platz, satte 22% weniger als der nächst bessere Fachbereich…

pionier

Unternehmen richten sich auf die Zukunft: es ist daher auch kaum möglich, etwas zu unternehmen, ohne sich irgendwohin zu begeben. Wer sich nicht bewegen möchte, gründet am besten eine Bank. Oder arbeitet in der Verwaltung.

zusammen

Als die revoltierenden Bürger von Paris die Einführung von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit forderten, hatten sie eine andere Gesellschaftsform vor Augen: Weg mit dem Establishment, dem Ancien Régime, das sich schmarotzend der Arbeitskraft der gemeinen Bevölkerung bediente, hin zu einer menschlichen und gerechteren Form des Zusammenlebens! Es sollte mehr sein, als bloß ein Re-Design des alten feudalen Systems: jetzt sollten alle in den Genuss kommen dürfen!

kette

Wenn Sie wie ich leidenschaftlich Radfahren, oder auch nur zum Brötchenholen um die Ecke, dann wissen Sie, dass an einem Fahrrad Vieles kaputt sein kann, bevor man es stehen lässt: Platte Reifen, fehlende Schutzbleche, krummer Rahmen, ja sogar fehlende Sättel halten einen nicht davon ab, es weiterhin zu nutzen! Ein Bauteil hat es jedoch in sich und wenn das versagt, ist sprichwörtlich „Schicht im Schacht“: Es ist die Kette!

maschine

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Wenn ein einziger Blick genügt, um sich anschliessend Stunden mit der Verarbeitung des visuellen Eindrucks zu beschäftigen, weiss man, dass dieses Sprichwort sticht.
So geschah es mir, als ich mit 17 ein Foto in einer Zeitschrift sah, dessen Wirkung und die darauf folgende genaue Analyse mein weiteres Leben maßgeblich bestimmen würde: Es prägte nachhaltig mein Empfinden und meine Aufmerksamkeit für Sinnlichkeit und Ästhetik – und für den Radsport.

romantisch

Haben Sie ordentlich Geld auf der Bank? Dann nichts wie runter damit und ab in Aktien, denn dort gibt’s die fetten Rendite: Noch nie waren die Zeiten günstiger, denn jetzt, wo das Geld nichts mehr wert ist, und die Gier der Konzernlenker ungebrochen hoch, kann der schlaue Anleger ordentlich seinen Schnitt machen!

warum

Es ist ein wahres Wettrennen entstanden, wer die Welt in der einfachsten, aber gleichzeitig umfassenden Art zu beschreiben vermag. Da unsere Aufmerksamkeitsspanne, dank Internet und Millionen von Postings pro Minute, sich nurmehr auf einige Page-Impressions pro Tag beschränkt, ist all das, was prägnant und einfach heraussticht, bevorzugt. Längere und ausschweifende Texte brauchen Zeit, die kaum noch jemand zu haben scheint.

wachsen

Meine Kinder sind aus dem Gröbsten raus, denn sie wachsen nicht mehr: Das heisst, nicht mehr in der Länge. Fast schon vergessen sind die Nächte, wo wir Eltern ihre Glieder massierten um so den Schmerz in den sich ausdehnenden Knochen zu lindern. „Du möchtest doch mal so groß sein wie ich, oder?“ versuchte auch schon mein Vater mich zu beruhigend. Wachsen tut eben weh!